Geschenke aus der Küche - Kleine Auszeit



Gestern hab ich Rucki-Zucki noch ein kleines Give-Away für zwei liebe, ehemalige Kolleginnen meines Mannes gemacht und wieder festgestellt: es ist schon manchmal stressig wenn man viel Selbstgemachtes an Weihnachten verschenkt, aber es macht sooo viel Spaß und die Beschenkten freuen sich immer sehr!

Da ist doch jeder Stress vergessen!





In der Geschenktüte verstecken sich:


Apfel-Zimt-Milchreis im Glas
Apfelmus zum Dazugenießen
Dattel-Orangen-Aufstrich (hier schonmal vorgestellt)
Zitronen-Ingwer-Likör

und
ein kleines Adventsgedicht


Das Adventsgedicht und die Vorlage zum Bekleben der Tüte habe ich auf dem wunderschönen Blog "raumdinge" von Valentina gefunden. Sie gestaltet immer ganz liebevolle Dinge, die einem das Leben verschönern! Schaut doch mal vorbei.

Ich bin um es Auszudrucken sogar noch extra in die Druckerei, weil bei uns mal wieder alle Druckerpatronen leer sind. Wie praktisch. Das ist doch wie beim Handy-Akku. Der ist auch immer leer wenn man es gar nicht gebrauchen kann. Wie bei mir zuletzt als ich auf einen Geburtstag eingeladen war und mich mit meiner Mitfahrgelegenheit an einem Parkhaus verabredet hatte. Wieder den ganzen Tag am Rödeln, hatte ich nicht darauf geachtet, dass mein Akku fast leer war als ich aus dem Haus ging. Just in dem Moment als ich am Treffpunkt ankam, ging das Handy aus. Aber da war niemand und ich fand auch niemanden und da kam auch niemand. Ich erhoffte mir Hilfe im nahen Handy-Laden. Aber die sind ja immer in stundenlange Gespräche verwickelt und beraten ihre Kunden so eingehend und dann will der Kunde mit Kreditkarte zahlen aber das geht warum auch immer nicht. Tja ganzes Gespräch umsonst. Und ich steh da und steh da und plötzlich geht das Handy wieder an. "Wir stehen am Bahnhof, komm da hin". Dingding, dingding, dingding. Nachrichten von Anrufen in Abwesenheit trudeln ein und dann geht das Handy wieder aus. Na super. Ich zurück in den Handy-Laden endlich fragen ob ich kurz mein Handy an eins ihrer tausend Ladekabel anschließen kann um gaaanz kurz jemanden anzurufen. 
" Ja klar! Ich nehme das dann mal kurz mit nach hinten". 
 Äh wie jetzt? Mit nach hinten? Ich muss ja jetzt telefonieren?? 
"Sie können hier ja 10 Minuten warten. Ich hole jetzt das Ladekabel nicht extra nach vorne."
Achgottachgott was ist das auch für eine Zumutung, dass ich in einem HANDY-LADEN erwarte, dass man mal kurz mein Telefon anschließt und ich WÄHRENDDESSEN ganz schnell telefonieren kann. Die Welt wird einem doch kompliziert gemacht. 
Neee dann lassen sie mal gut sein. Da ich Gott sei Dank mitten in der Stadt wohne, bin ich schneller heimgerannt und konnte endlich meine Mitfahrgelegenheit anrufen. Manmanman hätte ich das einfach mal gleich gemacht. Man macht sich die Welt aber auch kompliziert. Zum Glück war sie überhaupt noch da. Also Ladekabel eingesteckt und ab dafür. 

Am Ende stellte sich heraus: Sie hatte mir das falsche Parkhaus genannt. Sonst hätte auch alles gut ohne Handy geklappt. Tja so gehts im Leben. Wie haben die das früher nur gemacht??

Aber jetzt mal zurück zum Give-Away. Man jetzt hab ich mich aber verquatscht hier. 

Dieses Geschenk ist ganz schnell gemacht. Ein last Minute Geschenk quasi und man kann alles mögliche in die Tüte geben, von dem man denkt, dass es dem Beschenkten eine kleine Auszeit beschert!
Die Vorlage von Valentina beinhaltet noch ein Teebeutelanhänger, ein Namensetikett, ein Etikett für Lebkuchen im Zellophanbeutel und das lustige Gedicht. Eine wirklich schöne Idee!

Ein wirklich schöner Likör ist der Zitronen-Ingwer-Likör, der eigentlich Zitronen-Ingwer-Schnaps heißen müsste.
Puh der ist nämlich schön feurig und da wird einem aber mal ganz schnell ganz warm wenn man den trinkt. Und die Schnupfenviren werden da sicher auch gleich weggebrannt. Ein richtig guter Winterlikör und etwas für diejenigen, die nicht auf die ganzen süßen Sahne-Liköre stehen, die auch gern zu Weihnachten verschenkt werden.






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