Willkommen Ihr Lieben und Willkommen November!


Waaas schon November?!



























Draußen sind es knapp 20 Grad Celsius. Wenn ich aus dem Fenster schaue, ein

Screenshot des goldenen Oktober und das gefühlt schon eine Ewigkeit!
Na um so besser! Raus mit euch noch die letzten warmen Sonnenstrahlen aufsaugen, bevor es dann wieder in einen langen Winter geht.

Der November hat doch wie jeder Monat etwas Besonderes. Nämlich das Düstere, das Matschige, das was uns zum Nachdenken anregt, zum näher rücken und Füße unter der Decke aneinanderreiben. Wollsocken bekommen jetzt wieder eine ganz besondere Ästhetik! 
Der Duft von Orangen und Mandarinen und Lebkuchen und Spekulatius und Punsch, der JETZT auch wirklich angebracht ist. Und natürlich die Vorfreude auf den Weihnachtsmarkt.
Jetzt werden Adventskalender-Ideen gesammelt und umgesetzt. Geschenklisten für Weihnachten geschrieben, weil man dieses Jahr ja auf KEINEN FALL mehr so einen Stress wie die letzten Jahre haben will und am besten schon Anfang Dezember alle Geschenke eingekauft sein sollen. Was dann natürlich wieder mal grandios in die Hose geht. Und das seit Generationen. Vielleicht sollte man es einfach einsehen. Der Begriff Vorweihnachtsstress hat einfach seine Legitimation und das ist ja auch ok so. Solange man trotzdem manchmal auch innehält und die andere Seite der Medaille, nämlich den besonderen Zauber dieser Zeit, auch genießt und nicht nur dem Konsum verfällt.

Während die Natur sich nun vollends zurückzieht, werden die Menschen ganz emsig und es wird ein Desaster an Wochenenden in die Stadt zu gehen. Deswegen ganz bloggerüblich am besten alles online bestellen.

Ich möchte Euch und den November begrüßen mit einem Lied von Herbert Grönemeyer, das passenderweise auch noch "November" heißt. 
(Hab ich mir ja ganz doll ausgedacht. Um das Lied über den Spotify-Player hören zu können müsst ihr dort einen Account haben und eingeloggt sein. Es gibt den Song auch auf You-Tube allerdings nur Live-Mitschnitte.)

Er ist als Hidden-Track auf dem Album Schiffsverkehr und ich finde er hat sehr, sehr viel Kraft, bringt die Stimmung im November sehr gut über die Ohren ins Herz und hat wunderbare Textpassagen!
Und auch wenn er zuerst einmal düster klingt und man genau an das typische November-Grau-in-Grau erinnert wird und am liebsten sofort mit einer Packung Taschentücher und einem Schnulzen-Film aufs Sofa springen will, um dort einen ganzen Nachmittag durch zu heulen, so ist doch die Aussage meiner Meinung nach komplett konträr. 






Mein Favorit:    Wer Trübsal bläst, kommt im Leben zu spät!
                Tief im Herbst drin, steckt ein Neubeginn.



Aaah Hühnerhaut auch Gänsehaut genannt!
Denn da steckt so viel Wahres dahinter! Trübsal blasen hindert uns daran voranzukommen. Wir hadern mit uns und der Welt und stecken vielleicht in Vergangenem fest, dabei liegt doch das was wir ändern können nicht in der Vergangenheit sondern in der Zukunft. Also ist nach vorne schauen angesagt!
Und das macht der Herbst. Er schaut nach vorne auf den Frühling. Die Pflanzen bereiten sich vor, sie legen Knospen an und reduzieren die Energie, sie wirtschaften genau um dann -  BÄBÄÄM - wieder voll da zu sein wenn wir nach Sonne und Blüten lechzen.

Daran sollten wir uns mal ein Beispiel nehmen! Wir vergeuden unsere wichtige Energie mit hadern, leider viel zu oft.
Aber das sagt sich immer so einfach, ich weiß!


Ich wünsche Euch jedenfalls einen wunderbaren Start in der Tagträumerei und in den November und bin ganz neugierig, was ihr an diesem Monat schön oder ganz schlimm findet, wie Ihr das Lied interpretiert und mit was ihr euch so beschäftigen werdet!
Also kräftig kommentiert und freut euch im übrigen mit mir unter anderem auch auf viele Adventskalenderideen, Ideen für Geschenke aus der Küche, und leckere Rezepte für die Advents-Sonntage hier in der Tagträumerei. 
Leute es geht steil in Richtung Vorweihnachtszeit!


Und zum Schluss noch ein paar Bilder vom November wie er ist und wie er sein könnte oder noch wird. 













In diesem Sinne, setzt Euch, hadert nicht und denkt nicht zu viel nach, genießt und träumt.

Viel Spaß dabei





Eure Nathalie


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